gentle machine

Gentle machine ist die Idee, die beschriebenen Alternativen zu verbinden. Denn nicht die eine ist die Lösung, sondern die Kombination aller. Die Vorstellung, einen Laden in der Nähe zu haben, in dem man Sachen tauschen, mieten oder Second Hand erstehen, Ergänzendes wie Unterwäsche neu, aber fair kaufen und zusätzlich Unpassendes abändern oder Kaputtes reparieren kann, hat uns begeistert. Gerade in dieser Verbindung kann man zeigen, dass 10 % Neuware ohne Probleme ausreichen. Denn das mit Abstand größte Problem ist eindeutig die Überproduktion, und dann erst kommt das Wie.

Gentle machine wollte das in Form eines PopUp-Shops erlebbar machen, wollte Menschen damit begeistern, die sich überhaupt nicht mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Begeistern mit toller Mode, hipper Schaufenstergestaltung und unschlagbaren Preisen, denn genau das können die Alternativen meist auch. Locken mit Stil und Präsenz inmitten der Nürnberger Innenstadt. Überzeugen mit der Vision einer schönen neuen Zukunft. Aufklären mit informativen Shirts. Ein concept store mit repair cafe und Ausstellung. Doch kurz vor Eröffnung kam Corona. Und jetzt? Jetzt wollen wir das gleiche, nur anders.

Gentle machine gibt es nun digital als Webshop, als Erlebnisraum und Informationsplattform und real als Ausstellungsformat. Aber es geht mehr, wenn ihr das wollt. Gentle machine möchte verbinden, nicht nur die Alternativen, sondern auch die, die diese leben wollen. So kann die Idee des Shops nicht nur als PopUp Realität werden. Wenn sich genügend Leute finden, die mit monatlichen Zahlungen die Fixkosten tragen, dann kann ein solcher Ort Wirklichkeit werden und das in jeder Stadt. Werdet Teil davon, tretet den Kommunikationsgruppen bei, tragt Euch im Newsletter ein oder werdet direkt Mitglied.

Gentle machine ist durch Corona eigentlich größer geworden als anfangs gedacht. Durch die Kombination der Website mit der Wanderausstellung wird es mehr Menschen erreichen als es ein PopUp für zwei Monate in Nürnbergs Innenstadt getan hätte. Im Webshop findet man alle Infos zu den Alternativen, inkl. Links zu schon bestehenden Projekten und Möglichkeiten, diese wahrzunehmen, wie Kontaktmöglichkeiten zu Communitys in der Umgebung. Die Ausstellung wird von einem Ort zum nächsten wandern. Sie wird in Läden, in Museen, auf Messen, an Schulen, in Stadtteilläden oder Kulturzentren hängen.