Alternative: Neuware

Die Fair-Fashion-Szene ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Das Bild von Ökomode ist nun völlig überholt, sie kommt nun nicht mehr unförmig und in blassen Farben daher. Stattdessen hat man heutzutage eine grandiose Auswahl und es gibt eigentlich so ziemlich alle Produkte auch in bio: einfache zeitlose Basics, trendige farbenfrohe Teile, Bademode, Yogawear, Outdoorkleidung, Schuhe, Accessoires oder Babysachen. Finden kann man das alles online oder auch in speziellen grünen Concept-Stores, die es jetzt bald in jeder größeren Stadt gibt.

Nachhaltige Mode hat ihren Preis und ist oft teurer als Fast Fashion. Wenn man allerdings weniger kauft, bzw. hauptsächlich seine Bedürfnisse über vorher beschriebene Alternativen stillt, kann man sich für die wenig wirklich benötigte Neuware auf jeden Fall Biomode leisten. Denn es gibt einfach Dinge, die möchte man nicht tauschen oder gebraucht kaufen; meist ist es Unterwäsche. Oder man findet einfach nicht sein Wunschteil, möchte sich was ganz Besonderes gönnen oder braucht etwas in einer ganz speziellen Größe oder mit einer besonderen Funktion.

Neben all den nachhaltigen Labels, die sich auf ihre Lieferketten konzentrieren, gibt es auch welche, die den Kreislauf schließen möchten. Ob mit cradle to cradle-Produkten oder mit verschiedenen Formen des Recyclings. Ein spannender und immer mehr professionell angewendeter Bereich ist das Upcycling. Hier werden aufgetragene, kaputte oder fleckige Kleidungsstücke von kleinen Labels als Ressource verwendet. So werden beispielsweise aus alten Jeans tolle neue Patchwork-Jacken, Taschen uvm. gefertigt.